{"id":923,"date":"2012-10-16T23:34:42","date_gmt":"2012-10-16T21:34:42","guid":{"rendered":"http:\/\/famwilhelm.ch\/wp\/?p=923"},"modified":"2021-05-13T10:17:59","modified_gmt":"2021-05-13T08:17:59","slug":"andalusien-im-herbst-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.famwilhelm.ch\/wp\/andalusien-im-herbst-2012\/","title":{"rendered":"Andalusien im Herbst 2012"},"content":{"rendered":"<p>30. September 2012:<\/p>\n<p>Eigentlich wollten wir bereits am Freitag Nacht abfahren. Aber alle \u00fcbrigen Arbeiten, Stress und M\u00fcdigkeit haben dazu gef\u00fchrt, dass wir erst am Samstag Nacht unterwegs sind. Vor uns liegen rund 1\u2019400km, welche uns quer durch die Schweiz, durch Frankreich und schliesslich auf halbe H\u00f6he von Spanien bringen. Das Ziel ist die Region um Valencia. Nachdem wir die ganze Nacht durchgefahren sind haben wir am Morgen endlich Barcelona erreicht. Erinnerungen an die Olympiade 1992 werden wach. Wir machen in Barcelona nur ganz kurzen Halt, schliesslich wollen wir in den S\u00fcden kommen\u2026. Aber die Zeit reicht, um auf den Montjuic zu gelangen und gemeinsam mit den Kindern die unglaubliche Aussicht auf Barcelona zu geniessen: Sowohl die Sagrada Familia als auch das Olympische Stadion oder der Hafen, alles lag greifbar vor uns\u2026. Danach fahren wir noch weiter in den S\u00fcden, bis wir in Sagento, kurz vor Valencia einen Campingplatz ansteuern. Wir geniessen das Strandleben am Kieselstrand vor dem Campingplatz. Das Wasser ist warm und die Sonne heiss\u2026 Ideal, um die Ferien zu starten. Vom Unwetter vor einigen Tagen sieht man hier nichts \u2013 mit Ausnahme der ziemlich hohen Wellen.<\/p>\n<p>02. Oktober 2012:<\/p>\n<p>Am dritten Ferientag fahren wir in Sagunto ab, um weiter in den S\u00fcden vorzudringen. Allerdings fahren wir wegen des Unwetters in einem grossen Bogen ins Landesinnere . Wir fahren vorbei an h\u00fcbschen St\u00e4dtchen mit alten Wehranlagen und nat\u00fcrlich auch sch\u00f6nen H\u00fcgeln mit Fernsicht und schliesslich eine unendlich Landschaft mit Milllionen von Olivenb\u00e4umen. Sogar eine richtig sch\u00f6ne Offroadpiste haben wir gefunden: Auf einem staubigen Weg \u00fcber Schotter und ausgefahrene Wegrinnen fahren wir durch Olivenplantagen, \u00fcber H\u00fcgel auf knapp 1\u2019000 M\u00fcM und durch Schlammfelder. Erst am Schluss haben wir die Tafel angetroffen, dass der Weg nicht f\u00fcr motorisierte Fahrzeuge befahrbar ist\u2026. Hier im Hinterland hat es kaum H\u00e4ser, manchmal einen Bauernhof, der ein riesiges Feld mit Korn, Olivenb\u00e4umen, Wein oder Orangenb\u00e4umen bewirtschaftet. Nach einem langen Tag mit vielen Eindr\u00fccken sind wir am Campingplatz in Santa Elena unter den Pinienb\u00e4umen angekommen. Hier bleiben wir eine Nacht, bevor wir dann wieder zur\u00fcck zur K\u00fcste fahren.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>03. Oktober 2012:<\/p>\n<p>Von Santa Elena fahren wir wieder weiter s\u00fcdw\u00e4rts. Ziel ist C\u00f3rdoba, eine s\u00fcdspanische Stadt, deren Einfluss der fr\u00fcheren maurischen Herrscher bis heute sehr stark sp\u00fcrbar ist. \u00dcberall wird man an den Orient erinnert, besonders sp\u00fcrbar bei der heutigen Kathedrale, welche fr\u00fcher ganz klar islamischen Zwecken diente. Die Innenbesichtigung haben wir dann doch ausgelassen, da relativ teuer (Eur 50), zudem f\u00fcr die Kinder halt nur m\u00e4ssig spannend, im weiteren ist fotografieren verboten und zuletzt ist \u2018no perros\u2019 (keine Hunde). C\u00f3rdoba\u2019s Altstadt ist wundersch\u00f6n, alles wird renoviert, die Maler schieben \u00dcberstunden. C\u00f3rdoba m\u00f6chte 2016 Europakulturhauptstadt werden und richtet sich bereits schon intensiv darauf ein. Gar nicht so einfach, einen nahen Campingplatz am Meer zu finden, in dem Hunde erlaubt sind\u2026 Wir fahren in Richtung M\u00e1laga und Marbella. Absoluter Kulturschock: Die K\u00fcste ist auf jedem cm zubetoniert. Riesige Hotelanlagen, Abertausende Ferienh\u00e4user und Appartements. schon weit im Hinterland wird deutlich, was uns an der K\u00fcste am liebsten zum Umkehren bewogen h\u00e4tte: Hier ist kaum Platz f\u00fcr uns\u2026. Die Kinder haben gesiegt, wir sitzen nun am Campingplatz, zwar einige Meter vom Meer weg, aber ohne Hundeprobleme, mit viel Infrastruktur (Schwimmbad, Spielplatz, sogar Animation). Wir werden den Platz voraussichtlich f\u00fcr zwei, drei Tage nutzen, um die umliegenden Str\u00e4nde zu besuchen, zu baden und dann und wann mal etwas in der umliegenden N\u00e4he abzuklappern. Mal schauen, ob da wirklich alles so zugepflastert ist\u2026..<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>04. Oktober 2012:<\/p>\n<p>Eigentlich wollten wir ja einige Tage in Marbella bleiben. Da hat uns aber der Kammerj\u00e4ger einen Strich durch die Rechnung gemacht: Wir sitzen gem\u00fctlich beim z\u2019M\u00f6rgele, als pl\u00f6tzlich ein Fahrzeug mit riesiger Spritze auff\u00e4hrt. Auf dem Fahrzeug sitzt ein vollverpackter Mitarbeiter mit Gasmaske und spritzt die B\u00e4ume mit irgendetwas voll, was ganz sicher nicht gesund ist. OK, wir packen schleunigst zusammen und verlassen den soeben eingenebelten Ort. Die Kinder wollen aber trotzdem endlich ans Meer und so fahren wir zum hundetauglichen FKK-Strand, behalten unsere H\u00fcllen an und lassen die Kinder -gut besch\u00fctzt durch Cora \u2013 rund um die paar Nackten Baden. Fazit: Der Strand war sch\u00f6n, die Nackten weniger\u2026 Wir entscheiden ins den S\u00fcden zu fahren, schliesslich wollen wir endlich Afrika sehen und so fahren wir so nahe wie m\u00f6glich nach Afrika. Am Tor von Europa in Gibralter vorbei, landen wir schliesslich im Surferparadies Tarifa. Mit dem Campingplatz Rio Jara haben wir dann auch voll ins Schwarze getroffen. Direkt vor dem Campingplatz liegt ein grandioser Sandstrand, unendlich lang und fast ebenso breit. Ein Paradies zum S\u00e4ndele und f\u00fcr Cora ein unendliches Auslaufgebiet ohne Verbote, aber mit vielen vierbeinigen Kollegen. Die Kinder (und auch wir) geniessen das k\u00fchle, wellige Atlantikwasser und die heissen Temperaturen. Der Campingplatz ist toll und bietet fast alles was wir brauchen. Wir werden hier \u00fcberwintern <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/famwilhelm.ch\/wp\/wp-includes\/images\/smilies\/icon_wink.gif\" alt=\";)\" \/>. Vom 4. auf den 5. Oktober haben wir \u00fcbrigens unsere 100ste Campingnacht im B\u00fcssli verbracht. Das haben wir in der Surferstadt Tarifa mit Vino und Feinsten Tapas gefeiert. Ein Genuss!!!<\/p>\n<p>07. Oktober 2012:<\/p>\n<p>Nachdem wir den Strand von Tarifa ausgiebig genossen haben, geht es nun wieder langsam zur\u00fcck. Der Nationalpark Gabo da Gata in der N\u00e4he der Stadt Almeria steht auf dem Programm. Der Nationalpark besteht aus vulkanischem Grund (nicht mehr aktiv) und liegt in einer der regen\u00e4rmsten Regionen Europas. Traumhafte Steppengebiete und nur minimalen Tourismus mit wunderbar klaren Wasser \u2013 das gibt es dort. Bevor wir dort aber ankommen, m\u00fcssen wir auch durch die \u201cCosta Plastifica\u201d, dort wo die Bauern mit riesigen, plastikbedeckten Plantagen Obst und Gem\u00fcse f\u00fcr Europa produzieren. Der Nationalpark darf aber auch genutzt werden und so findet sich ein h\u00fcbsches Strassennetz, welches Fischerd\u00f6rfer verbindet. Neben Ferienh\u00e4usern und Hotels befindet sich dort sogar ein Campingplatz. La Caleta liegt direkt am Sandstrand des Meeres. Hier geniessen wir zwei h\u00fcbsche, aber seeeeehr heisse Tage. Dank der felsigen K\u00fcstenteile konnten wir hier auch ausgiebig Schnorcheln.<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>09. Oktober 2012:<\/p>\n<p>Die Tage vergehen und wir geniessen Strand und Sonne. Aber die R\u00fcckfahrt kommt immer n\u00e4her und so ist klar, dass wir heute Andalusien verlassen werden. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck verlassen wir den Campingplatz La Caleta und besuchen noch kurz das Fischerdorf San Jos\u00e9, bevor wir den Campingplatz verlassen. Dieser Ort ist ein kleiner Tourismusmagnet und f\u00fcr seine D\u00fcnenstr\u00e4nde bekannt, welche \u00fcber eine Staubpiste erreicht werden. Wir haben nur ganz wenig Zeit und schauen uns daher den Strand nur von Weitem an. So und dann geht es in die Desierto de Tabernas, einer der wenigen geologisch definierten W\u00fcsten Europas. Die Gegend ist weltbekannt, wurden doch dort schon viele Filme wie Indiana Jones und unz\u00e4hlige Western gedreht. So hat es dort auch zwei Cinema Parks, in welchen Westernst\u00e4dte (Filmkulissen) besucht und Western Shows angeschaut werden k\u00f6nnen. Der Eintrittspreis von EUR 71 hat uns dann aber abgeschreckt. So sind wir mit dem B\u00fcssli einige Zeit alleine in der steppenartigen W\u00fcste herumgefahren und haben die Einsamkeit, die sandigen Pisten und die tolle Natur genossen. Zwischendrin haben wir dann auch pl\u00f6tzlich ein Englisches Drehset gefunden, welches dort gerade einen Film dreht. Das Thermometer stieg gegen 36 Grad \u2013 ziemlich heiss, aber unbeschreiblich sch\u00f6n. Auch wenn es dieses Jahr mit Marokko nicht geklappt hatte: Wir waren mit unserem B\u00fcssli in der W\u00fcste \ud83d\ude09 Irgendwann mussten wir uns von den Pisten in der W\u00fcste Tabernas losreissen und so fuhren wir weiter nordw\u00e4rts aus Andalusien nach Murcia. Hier haben wir vielerorts noch die Sch\u00e4den gesehen, welche der Sturm vor zwei Wochen hinterlassen hat. Gegen Abend erreichen wir den Campingplatz an der La Manga, einen K\u00fcstenort s\u00fcdlich von Alicante. Hier werden wir wohl nochmals etwas Sonne geniessen, bevor es dann am Donnerstag definitiv heimw\u00e4rts geht\u2026<\/p>\nngg_shortcode_3_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>10. Oktober 2012:<\/p>\n<p>Nachdem wir gestern im La Manga angekommen sind, konnten wir uns heute eine \u00dcbersicht \u00fcber den Campingplatz verschaffen. Mit rund 1\u2019600 Pl\u00e4tzen ist dieser sehr gross. Trotz Nebensaison ist der Campingplatz wohl zu ca. 70% bewohnt. \u00dcberall bewegt sich etwas. Was ist denn hier los? Gestern Abend sind wir an die Strandbar etwas trinken gegangen. Zuerst warteten wir 10 Minuten, dann servierte er direkt auf den dreckigen Tisch und\u2026\u2026 Einfach zum Heulen. So habe ich die Spanier noch nie erlebt. Wir gehen am n\u00e4chsten Morgen zuerst mal an den h\u00fcbschen Strand, welchen wir gestern noch gefunden hatten. Wir waren praktisch alleine. Das Meer ist hier eine Lagune, liegt also nicht direkt am Meer. Irene geht mit den Kindern und Cora ins Wasser. Und geht, und geht, und geht\u2026. Ich sehe vom Strand aus nur noch kleine K\u00f6pfe, als es schreit\u2026. Oha, Quallen! Niemand wird verletzt, aber pl\u00f6tzlich sind alle wieder bei mir am Strand. Es riecht hier etwas streng, so nach Schaf. Irene erinnert sich, dass sie beim Morgenspaziergang hier eine Schafherde vorbeigehen gesehen hatte. Pl\u00f6tzlich finden wir am Strand lauter kleine K\u00fcgeli. Und wir machen uns noch Gedanken wegen Cora\u2026. Also, das Strandleben ist vorbei. Zur\u00fcck beim Auto gehen Irene und ich etwas einkaufen. Hier im Campingplatz steht ein Supermarkt, der problemlos in der Schweiz \u00fcberleben k\u00f6nnte: Vom Akkuschrauber \u00fcber Malerwerkzeug bis zu einem umfassenden Foodsortiment und \u2013 mein Lieblingsthema \u2013 ein ganzes Gestell mit Dutzenden unterschiedlichen Allways- und ob-Packungen\u2026. Kulturschock!! Auf dem R\u00fcckweg \u00f6ffne ich die Augen und finde einen riesigen Sportplatz, ein grosses Schwimmbad, Parkanlagen, Boggia-Bahnen, Minigolf, einen gemeinsamen Saal und \u2013 jetzt kommt\u2019s \u2013 eine eigene Kirche. Die Campingpl\u00e4tze sind nur in ganz wenigen F\u00e4llen mit einem Reisefreundlichen Campingmobil best\u00fcckt. H\u00e4ufig sind es riesige Wohnwagen, f\u00fcr die Ewigkeit hier parkiert und eingebaut, oder gleich Bungalows und sogar finnische Blocckh\u00e4uschen, alle sch\u00f6n eingepfercht in den Raster des Campingplatzes. Zudem haben die Leute hier eine Vorliebe f\u00fcr Gartenz\u00e4une. Mannshoch lassen die keinen Blick mehr durch und bieten so offensichtlich Privatsph\u00e4re \u2013 und Platz f\u00fcr die 150cm Satelittensch\u00fcssel. Die Mittagsruhe ist penibel nach nordeurop\u00e4ischer Mentalit\u00e4t geplant und wird auch so gelebt. Zudem bilden sich Gr\u00fcppchen, die Engl\u00e4nder, die Deutschen, die Holl\u00e4nder, \u2026 Im Weiteren habe ich seit meinem letzten Besuch im Altersheim nicht mehr so viele Rollatoren, elektrische Rollst\u00fchle, Kr\u00fccken und St\u00fctzen gesehen. Und da finden Sich Plakate von mobilen Coiffeusen, einer Wahrsagerin, von gemeinsamen Bastel- und Tanzabenden\u2026 Und pl\u00f6tzlich f\u00e4llt es wie Schuppen aus den Haaren -\u00e4h\u2026 Von den Augen: Das ist hier die Residenz von pensionierten Europ\u00e4ern, welche in der W\u00e4rme den Lebensabend geniessen m\u00f6chten. Und pl\u00f6tzlich macht auch die Infrastruktur Sinn: Alles wie zu Hause, nur eben w\u00e4rmer. Wir sind in einem Rentner Village gelandet. Das ist nicht schlecht, f\u00fcr die Rentner sogar sehr gut, aber das sind keine Reisende wie wir, welche neue Orte, Kulturen und Str\u00e4nde finden m\u00f6chten. Pl\u00f6tzlich sind wir hier inmitten von 2\u2019000 Personen ziemlich alleine <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/famwilhelm.ch\/wp\/wp-includes\/images\/smilies\/icon_wink.gif\" alt=\";)\" \/> Wir packen unsere Siebensachen zusammen und machen uns noch am Abend nach einem feinen Znacht auf den Weg nach Norden. Zeit haben wir ja genug, vielleicht gibts nochmals ein Zwischenhalt.<\/p>\n<p>11. Oktober 2012:<\/p>\n<p>So, nun sind wir am Donnerstag Abend in La Manga angefahren. Irene und ich haben uns regelm\u00e4ssig abgewechselt, aber irgendwann um ca. 0500 Uhr brauchen wir relativ kurz vor der franz\u00f6sischen Grenze nochmals eine Pause. Auf dem Rastplatz halten wir f\u00fcr ca. 90 Minuten und fahren anschliessend weiter. Kurz nach der Grenze suchen wir einen B\u00e4cker, kaufen Brot und machen uns auf zum Strand. Wir fahren ca. einen Kilometer auf dem Strand und suchen uns ein sonniges Pl\u00e4tzchen, wo wir gem\u00fctlich fr\u00fcckst\u00fccken k\u00f6nnen: St\u00fchle und Tisch raus, Gasherd an, um Kaffee zu kochen und das frische franz\u00f6sische Weissbrot mit spanischer Butter, Feigenkonfi (von Hero, in Spanien gekauft) und Chorizo in der warmen Sonne direkt am Meer mitten im Sand geniessen\u2026. Sch\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6n! Trotzdem: wir machen dann in Montepellier nochmals Halt, gehen durch die D\u00fcnen zum Strand (Chiens interdit, aber wir k\u00f6nnen ja nicht Franz\u00f6sisch) und wollen nochmals etwas Meer geniessen. Ist aber eisig kalt und so entscheiden wir, in die Schweiz durchzufahren. Wir hatten ca. 900km hinter uns, dann schaffen wir die restlichen 700km auch noch\u2026. Nach einigen Hundestops sind wir dann um ca. 1800 in Genf angekommen. Es ist sch\u00f6nes Wetter und wir haben Hunger. Also ab der Autobahn und irgendwo im Sonnenschein wieder: St\u00fchle raus, Tisch raus, Gasherd an und Pasta mit Speck-Zwiebel-Knoblauch-K\u00e4se-Rahm-Tomaten-Sauce. Wir geniessen den letzten Campingabend und lassen uns von den gelegentlich vorbeifahrenden Autos nicht st\u00f6ren\u2026. Um 2130 Uhr sind wir schliesslich in Eiken angekommen. Die Herbstferien sind schon fast fertig. Daf\u00fcr wartet ein riesengrosses Haus mit einem bequemen Bett auf uns. Noch schnell ein Kaffee aus der Kaffeemaschine und ab in die Heia, begleitet von s\u00fcssen Tr\u00e4umen von Olivenb\u00e4umen, roter Erde, riesigen Sandstr\u00e4nden am Atlantik, den Kite Surfern, der W\u00fcste Tabernas und dem Salzwasser im Meer, dem Duft des Neuen, dem Geschmack der Tapas und des feinen Rioja\u2026.<\/p>\nngg_shortcode_4_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Update: Hier noch die vollst\u00e4ndige Route mit einigen Waypoints: <a title=\"Spot Adventures\" href=\"http:\/\/www.findmespot.com\/spotadventures\/index.php\/view_adventure?tripid=316503\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.findmespot.com\/spotadventures\/index.php\/view_adventure?tripid=316503<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30. September 2012: Eigentlich wollten wir bereits am Freitag Nacht abfahren. Aber alle \u00fcbrigen Arbeiten, Stress und M\u00fcdigkeit haben dazu gef\u00fchrt, dass wir erst am Samstag Nacht unterwegs sind. 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