{"id":487,"date":"2010-08-10T10:53:33","date_gmt":"2010-08-10T08:53:33","guid":{"rendered":"http:\/\/famwilhelm.ch\/wp\/?p=487"},"modified":"2021-05-13T10:20:42","modified_gmt":"2021-05-13T08:20:42","slug":"norwegen-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.famwilhelm.ch\/wp\/norwegen-review\/","title":{"rendered":"Norwegen-Review"},"content":{"rendered":"<p>Nun sind wir bereits wieder eine Woche zu Hause, Zeit ein bisschen Revue passieren zu lassen:<\/p>\n<p>Wir waren 32 Tage unterwegs, davon 30 in Norwegen. Wir haben rund 8&#8217;600 km in dieser Zeit mit dem Auto zur\u00fcckgelegt, wobei alleine 2&#8217;700km f\u00fcr den Hin- und R\u00fcckweg verbraucht wurden. Die Kilometer auf F\u00e4hren (sowohl bei der \u00dcberfahrt von D\u00e4nemark nach Norwegen, aber auch die vielen F\u00e4hren innerhalb Norwegen) sind dabei nicht mitber\u00fccksichtigt. W\u00e4hrend dieser Zeit haben wir 23 verschiedene Campingpl\u00e4tze kennengelernt. Wir haben 28 N\u00e4chte auf Campingpl\u00e4tzen verbracht, 2 N\u00e4chte unterwegs, 1 Nacht in einer Hytta und 1 Nacht auf der F\u00e4hre. Wir konnten bis auf vier Tage immer draussen Essen, an drei Tagen haben wir im Vorzelt gegessen und nur an einem Tag haben wir wegem Wetter den Schutz einer Hytta aufgesucht.<\/p>\n<p>Die gesamte Strecken\u00fcbersicht ist hier ersichtlich: <a href=\"http:\/\/www.everytrail.com\/view_trip.php?trip_id=985170\">http:\/\/www.everytrail.com\/view_trip.php?trip_id=985170<\/a><\/p>\n<p>Wir hatten viel Ausr\u00fcstung dabei: 6 Kleidertaschen mit viel zu vielen Kleidern, 6 Schlafs\u00e4cke und 6 Kissen, zwei grosse Rako-Boxen mit Lebensmittel (welche vor Ort immer wieder aufgef\u00fcllt wurden), 50l-Kompressor-K\u00fchlschrank, sechs grosse Rako-Boxen mit Ausr\u00fcstung (von Geschirr \u00fcber Licht bis zu  Ersatzmaterial), sehr grosse Rako-Box f\u00fcr die Schuhe (6 Paar Wanderschuhe, 5 Paar Gummistiefel, 6 Paar Crocks und 6 Paar Halbschuhe, macht 46 Schuhe!!!),\u00a0 4 Rucks\u00e4cke und 1 kaum benutzte Kindertrage, Tisch und sechs St\u00fchle, Dachzelt inklusive Unterzelt, \u00dcberwurf-Matratze f\u00fcr den Bus, Chemie-WC mit dazugeh\u00f6riger Chemie und WC-Papier, Wurf-Beistellzelt f\u00fcr die Materiallagerung, viel Elektronik (Mobilephones, Notebook, Notfallsender Spot, Fotoapparat, Ladeger\u00e4te,&#8230;), Medikamente im \u00dcberfluss, Gaskartuschen, Bergegurte mit Sch\u00e4kel und Spaten, Spiele&#8230; Wobei wir auch beim n\u00e4chsten mal wieder zuviel Ausr\u00fcstung dabei haben werden, das muss wohl so sein! Fantastisch waren die Blicke der Campingplatz-Besucher als wir jeweils vorfuhren und auspackten: Zuerst zwei Erwachsene, dann 4 Kinder und dann die ganze Ausr\u00fcstung\u00a0 \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Ja, Norwegen ist teuer. Einerseits in der Vorbereitung (Schuhe, Kleider, Ausr\u00fcstung etc.), aber dann auch vor Ort. Lebensmittel und Gebrauchswaren sind rund 20% teurer als in der Schweiz. Das Angebot in den L\u00e4den ist gross, allerdings nicht so variantenreich wie bei uns. Richtig teuer sind Restaurant-Besuche, insbesondere wenn sechs M\u00e4uler satt werden wollen. Auch die Fahrtkosten sind nicht ganz ohne. Benzin und Diesel sind verh\u00e4ltnism\u00e4ssig teuer, aber auch Mautstrassen und F\u00e4hren schlagen zu Buche. Nat\u00fcrlich haben wir gewusst, dass dies keine Billigferien werden und haben die Kosten auch so einkalkuliert. Wenn man bedenkt, dass wir aber zu sechst 32 Tage unterwegs waren, dann sind die Kosten \u00fcberblickbar und vergleichbar mit zwei Wochen Malediven, jedoch nur f\u00fcr zwei Personen!<\/p>\n<p>Unser B\u00fcssli hat mit Ausnahme einer klitzekleinen Schramme infolge Felsber\u00fchrung keinerlei Sch\u00e4den davongetragen. Unser B\u00fcssli ist ein Prachtst\u00fcck und hat uns jederzeit sicher, zuverl\u00e4ssig und ohne Defekte in den Norden und wieder zur\u00fcckgebracht. Anbetracht der hohen Zuladung, der teilweise unausweichlichen Schlagl\u00f6cher und der intensiven Nutzung wohl keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Durchschnittlich haben wir &#8211; vollbeladen mit Dachzelt und Heckbox aber teilweise auch unterwegs auf schwierigem Gel\u00e4nde mit langsamen Passagen &#8211; rund 13 Liter Diesel pro 100km verbraucht. Somit haben wir rund 1&#8217;100 Liter Diesel verfahren.<\/p>\n<p>Wir haben viele Tiere gesehen. Herdenweise Schafe und K\u00fche, unendlich viele M\u00f6ven, hunderttausende von Papageientauchern, 4 F\u00fcchse, 5 M\u00e4use, 3 Elche und am Schluss sicher 200 Rentiere. Am eindr\u00fccklichsten waren dabei wohl die Papageientaucher und die Rentiere.<\/p>\n<p>Wir haben verschiedene historische Geb\u00e4ude kennengelernt, wie beispielsweise Stabkirchen,\u00a0 die H\u00e4user von Bryggen in Bergen, das Fischerdorf in Nusfjord oder das Wikingerhaus in Borg. Aber auch Modernes wie das Opernhaus und das Ratshaus in Oslo, die verschiedenen von VisitNorway errichteten Aussichtsplattformen beispielsweise \u00fcber dem Geiranger oder das riesige Pirbadet mit Aussicht auf Kreuzfahrtschiffe in Trondheim. Und wir besuchten ganz unterschiedliche Vegetationszonen, von satt gr\u00fcnen Wald- und H\u00fcgelgebieten \u00fcber topfebene Agrarfelder, st\u00e4dtische Gebiete oder die Sch\u00e4renk\u00fcste im S\u00fcden, unendliche Fjells mit Stein und Flechten oder sch\u00f6ne Bergpassagen mit Birkenw\u00e4lder und Seen, tiefeingeschnittene Fjorde, Sandstr\u00e4nde an der Atlantikk\u00fcste und in Felsen eingebetete Fischerd\u00f6rfchen auf den Lofoten&#8230;<\/p>\n<p>Zwischendrin sind uns die Fahrten oftmals etwas lang vorgekommen. Im Nachhinein bleiben aber nicht mehr die langen Fahrten, sondern die H\u00f6hepunkte und Sehensw\u00fcrdigkeiten dieses genialen Landes in Erinnerung. R\u00fcckblickend betrachtet ist es auch verst\u00e4ndlich, dass die Fahrten f\u00fcr die Kinder nicht so interessant waren. Wenn wir aber nun gemeinsam \u00fcber unsere Erlebnisse sprechen, dann merkt man sehr schnell wie viel unsere Kinder von dieser doch langen Reise mitgenommen haben. Es ist aber nicht nur das Erlebte, sondern die doch intensive N\u00e4he von uns allen in diesen 32 Tagen, die wir als Erlebnis emfpunden haben. Nat\u00fcrlich gab es Reibereien, aber trotzdem haben wir es genossen, wirklich intensiv miteinander Zeit zu verbringen und uns auch gegenseitig bei den verschiedenen Arbeiten zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcrden es wieder machen und wir m\u00f6chten auch wieder nach Norwegen. Nat\u00fcrlich geht es nicht darum, das Erlebte zu wiederholen, sondern mehr von diesem Land kennen zu lernen. Da gibt es noch viel zu entdecken: Das Nordkap, die kahlen Weiten vom hohen Norden, das Polarlicht in der Winterhalbzeit, Schnee und Schlittenhundefahrten, etc. Wir glauben im Moment nicht, dass wir gleich die n\u00e4chsten Ferien wieder in Norwegen verbringen werden, aber irgendwann wird es uns wieder dorthin zur\u00fcckziehen&#8230;<\/p>\n<p>Jetzt schlagen wir aber zuerst ein neues Kapitel in unserer Geschichte auf. Die Arbeit wird uns die n\u00e4chsten sieben Wochen nicht ausgehen: Schliesslich werden wir bereits ab 01. Oktober 2010 am Eichenweg 5 wohnen. Doch davon berichten wir sp\u00e4ter einmal&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun sind wir bereits wieder eine Woche zu Hause, Zeit ein bisschen Revue passieren zu lassen: Wir waren 32 Tage unterwegs, davon 30 in Norwegen. Wir haben rund 8&#8217;600 km in dieser Zeit mit dem Auto zur\u00fcckgelegt, wobei alleine 2&#8217;700km f\u00fcr den Hin- und R\u00fcckweg verbraucht wurden. 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